CivixX - Werkstatt für Zivilgesellschaft Leipzig



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Projekte

  • Übersicht
 

Organisation und Moderation des Leipziger Agenda-21-Prozesses

Zeitraum:
seit 1996 fortlaufend

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

CivixX-Inhaber Ralf Elsässer arbeitet seit 1996 an der Organisation und Moderation des Leipziger Agenda-21-Prozesses. In einer vielschichtigen Arbeit mit mehreren hundert Beteiligten Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen und anderen Einrichtungen ist es gelungen,
ein stabiles Netzwerk von Akteuren aufzubauen,
eine Agenda zu erarbeiten, die von über 100 Institutionen unterzeichnet wurde,
zahlreiche Projekte zu realisieren oder in der Umsetzung zu unterstützen und
den Gedanken an die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung mit globaler Perspektive wach zu halten.
Die Arbeit wird durch einen Koordinierungskreis und einen Beirat begleitet. Die Finanzierung erfolgt gemeinschaftlich durch die Stadt Leipzig und mehrere Unternehmen.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf unserer Projekt-Seiten www.LeipzigerAgenda21.de 

Umsetzungbericht der Leipziger Agenda 21 von 2003 

 

Quartiersmanagement Leipziger Osten

Zeitraum:
seit 2010 fortlaufend

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Für das Soziale-Stadt-Gebiet Leipziger Osten führt das Büro CivixX im Auftrag der Stadt Leipzig das Quartiersmanagement durch. In den Themenschwerpunkten Bildung, Integration/Nachbarschaft, Gesundheit und Stadtteilkultur werden vor allem nichtinvestiveProjekte und Aktionen unterstützt. Zu den Kernaufgaben gehört die Beratung und Vernetzung lokaler Akteure, Kommunikationsarbeit, Durchführung von Befragungen, Organisation/Moderation von Veranstaltungen und die Betreuung des gebietsbezogenen Verfügungsfonds.
Schwerpunktprojekte sind beispielsweise die Schaffung eines Quartiersschulkomplexes mit Gymnasium, Oberschule sowie einer Stadtteilbibliothek, die Umnutzung einer alten Feuerwache oder die Unterstützung der Integration von Geflüchteten.
Orientierung für die Arbeit ist ein 2013 erarbeiteten Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept.

weiterführende Informationen zum Soziale-Stadt-Gebiet Leipziger Osten 

 

Organisation des Netzwerk21-Kongresses

Zeitraum:
seit 2007 fortlaufend

Auftraggeber:
Umweltbundesamt

Gemeinsam mit der Grünen Liga Berlin e.V., dem Büro LE-Regio sowie einem jährlich wechselnden regionalen Partner organisiert CivixX den bundesweiten Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement. Dazu bereitet das Büro CivixX den Kongress inhalich und organisatorisch mit vor, moderiert einzelne Veranstaltungsteile und betreut die Internetseite des Kongresses, die neben den Informationen zum Kongress auch einen Webkatalog für Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland enthält.
Im Zusammenhang mit dem Kongress wird jährlich auch der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen.

Internetseite zum Netzwerk21-Kongress 

 

Evaluierung/Vorbereitung der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Leipzig

Zeitraum:
2015

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

In neun Workshops und 25 Tiefeninterviews mit Vertretern der Stadtverwaltung, der lokalen Politik sowie wichtigen lokalen Akteuren wurde die Wirkung des bisherigen Intergrierten Stadtentwicklungskonzeptes analysiert und Empfehlungen für die Fortschreibung des Konzeptes herausgearbeitet. Schwerpunkte bildeten dabei die Klärung wichtiger fachübergreifender inhaltlicher Herausforderungen sowie die Bewertung und Weiterentwicklung räumlicher Schwerpunktgebiete. Daneben wurden zahlreiche Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Arbeitsstrukturen innerhalb der Verwaltung und zur Zusammenarbeit mit anderen Akteursgruppen gegeben.

Projektdokumentation INSEK-Evaluierung 

 

Machs leiser - Mitwirken bei der Lärmaktionsplanung in Leipzig

Zeitraum:
2010-2012

Auftraggeber:
Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e. V.

Durch das Projekt "Machs leiser" sollte aufgezeigt werden, wie mit geeigneten Methoden der Bürgerbeteiligung ein interaktive und problemorientierte Lärmaktionsplanung durchgeführt werden kann, die sich nicht nur auf berechnete Lärmwerte, sondern vor allem auf die subjektive Wahrnehmung und die Kompetenz der Betroffenen stützt. Hierzu wurde als Projektgebiet der Leipziger Norden ausgewählt. Über eine vorgeschlatete schriftliche Befragung und ein Bürgergutachten wurden Schwerpunktprobleme herausgearbeitet und einem anschließenden Workshopprozess über mehrere Monate mit den fachlich zuständigen Einrichtungen weiter bearbeitet. Die Umsetzung einzelner wichtiger Projektvorschläge konnte bereits während der Projektphase begonnen werden, z.B. eine veränderte Straßenraumaufteilung in einem Abschnitt der Georg-Schumann-Straße und die Verkehrsberuhigung im Bereich Möckernsche Straße/Kirschbergstraße.
 

Online-Bürgerbeteiligung zur Lärmaktionsplanung der Stadt Leipzig

Zeitraum:
2011

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Für die erste Aufstellung eines Lärmaktionsplans in Leipzig wurde gemeinsam mit dem IT-Atelier, Markus Schirmer, ein Online-Beteiligungsverfahren konzipiert, umgesetzt und betreut. Dabei wurden umfangreiche Hinttergrundinformationen der Stadt strukturiert aufbereitet und ein ineraktives Forum eröffnet. Hier konnten einerseits die vergeschlagenen Maßnahmen diskutiert und bewertet aber andererseits auch nicht berücksichtigte Probleme benannt und Maßnahmen eingefordert werden konnten. Mit dem Abschluss des Beteiligungszeitraums wurde die Bewertung der eingegangenen Vorschläge durch die Nutzer ausgewertet.
 

Logowettbewerb zu Dachmarke für Freiwilliges Engagement in Leipzig

Zeitraum:
2007/2008

Auftraggeber:
Projekt im Rahmen der Leipziger Agenda 21, unterstützt durch die Sparkasse Leipzig

Im Rahmen der Leipziger Agenda 21 haben wir in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur-Leipzig e.V. und der Stiftung “Bürger für Leipzig” einen Wettbewerb zur Erarbeitung von Kommunikationsmitteln (Logo, Slogan, Schriftzug u.a.) für eine Dachmarke für freiwilliges Engagement in Leipzig durchgeführt.
Dabei wurde 143 Logovorschlägen von insgesamt 70 Autoren eingesendet. Mit einer Auswahl der besten Entwürfe wurde ein internetbasiertes öffentliches Abstimmungsverfahren durchgeführt.
Das Logo und die weiteren Kommunikationsmittel sollen dazu geeignet sein, dass sie von vielen Trägern freiwilligen Engagements ergänzend zu ihren eigenen Erkennungszeichen verwendet werden.
Zusätzlich sollen diese Kommunikationsmittel auch bei vereinsübergreifenden Medien genutzt werden (z.B. bei Kompetenzzeugnissen für freiwillig Tätige und beim Ehrenamts-Pass).

Weitere Projekte zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement im Rahmen der Leipziger Agenda 21 

 

Umnutzung der Friedenskirche in Leipzig-Gohlis

Zeitraum:
2007/2008

Auftraggeber:
Kirchgemeinde Michaelis-Friedens

Beauftragt durch die Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde in Leipzig arbeitet das Büro CivixX 2007/2008 an der Vorbereitung der Umnutzung der Friedenskirche in Leipzig Gohlis. Das Gebäude wird nicht mehr als Kirche benötigt, da sich die ehemalige Friedensgemeinde mit der benachbarten Michaelisgemeinde zusammengeschlossen hat und nun nur noch ein Kirchgebäude für Gottesdienste nutzt. Die Entwicklung der Umnutzung geschieht in intensiver Zusammenarbeit mir der Gemeinde und dem Verein Friedenskirche Leipzig-Gohlis e.V.. In diesem Zusammenhang wurde im Frühjahr 2008 eine schriftliche Befragung aller Gemeindemitglieder durchgeführt, um die Akzeptanz für eine Reihe von theoretisch möglichen Nutzungsoptionen zu erfragen. Inzwischen wurde aus verschiedenen Nutzungsoptionen die Entwicklung einer Kulturkirche favorisiert.
 

Entwicklung und Erprobung von Instrumenten für einen Bürgerhaushalt

Zeitraum:
2005 - 2013

Auftraggeber:
Projekt im Rahmen der Leipziger Agenda 21, unterstützt durch die Sparkasse Leipzig

Öffentliches Geld wird immer knapper, die Stadt muss sparen. Aber wo und wie soll das geschehen? Mit dem unvoreingenommenen Blick von außen könnten viele Sparpotenziale aufgedeckt werden. Doch für die meisten ist der städtische Haushalt ein Buch mit sieben Siegeln. Deshalb werden Methoden entwickelt und erprobt werden, mit deren Hilfe normale Bürger ihre Kompetenzen besser einbringen können. Im Jahr 2005 wurde dazu ein Bürgergutachten zum Haushaltsplan der Stadt Leipzig organisiert und moderiert. Dabei wurde über 100 Empfehlungen erarbeiten, die an die Verwaltung und die Fraktionen des Stadtrates übergeben wurden.
2006 wurde ein vollständiger interaktiver Haushaltsplan im Internet entwickelt, mit dem online Stellungnahmen erarbeitet und abgesendet werden können. Im Jahr 2007 wurde dieses Instrument weiterentwickelt und in das offiezielle Beteiligungsverfahren der Stadt Leipzig zum Haushaltsplan eingebunden. Neben einer fachlichen Gliederung der Einnahmen und Ausgaben gibt es dabei auch eine Übersicht nach Einnahme- und Ausgabearten quer über die Fachbereiche hinweg.
In den Folgejahren bis 2013 wurde das Instrument mehrfach weiter entwickelt und u.a. an die Doppik angepasst.

Interaktiver Haushaltsplan für Leipzig 

Dokumentation des Bürgergutachtens 

 

Quartiersmanagement Volkmarsdorf

Zeitraum:
seit 1999

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Aufgaben des Quartiersmanagements sind insbesondere:
die Aktivierung und Unterstützung interessierter Privatpersonen für das Engagement im Wohnumfeld,
die Vernetzung und Koordinierung von Einrichtungen, Unternehmen und Vereinen im Stadtteil,
die Iniitierung und Unterstützung ausgewählter Projekte und Aktionen und
die Mitwirkung an der langfristigen Verbesserung des Images der Stadtteile
Aktuelle Projekte und Themen sind beispielsweise:
Unterstützung von Initiativen zur Säuberung des Wohnumfeldes
Unterstützung der Organisation von Stadtteilfesten, Hoffesten u.a. Veranstaltungen, die die sozialen Kontakte im Stadtteil fördern
Kooperationsbörsen von Schulen und Freizeiteinrichtungen
die Unterstützung der Gestaltung von Innenhöfen
Monitoring der Gebietsentwicklung, u.a. durch schriftliche Bewohnerbefragungen und Erhebung von Indikatoren.
Für die Durchführung des Quartiersmanagements wurde in Volkmarsdorf ein Büro eingerichtet (Bürgertreff Volkmarsdorf), wo der Stadtteilmoderator Matthias Schirmer arbeitet.
Das Quartiersmanagement Volkmarsdorf wird gefördert aus dem Bund-Länder-Programm “Die Soziale Stadt”.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unseren Projekt-Seiten www.volkmarsdorf.de 

 

Quartiersmanagement Neuschönefeld

Zeitraum:
2003-2006

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Aufgaben des Quartiersmanagements waren insbesondere:
die Aktivierung und Unterstützung interessierter Privatpersonen für das Engagement im Wohnumfeld,
die Vernetzung und Koordinierung von Einrichtungen, Unternehmen und Vereinen im Stadtteil,
die Iniitierung und Unterstützung ausgewählter Projekte und Aktionen
und die Mitwirkung an der langfristigen Verbesserung des Images der Stadtteile.
Wichtige Projekte und Themen waren beispielsweise:
der Aufbau und die Etablierung einer Nachbarschaftswerkstatt,
die Unterstützung der privaten Nutzung von Brachflächen,
die Unterstützung der Händlergemeinschaft in der Dresdner Straße,
die Organisation von Stadtteilfesten,
das Monitoring der Gebietsentwicklung, u.a. durch schriftliche Bewohnerbefragungen und Erhebung von Indikatoren.
Im Quartier wurde ein Büro eingerichtet (Treffpunkt Kohlgarten) wo der Stadtteilmoderator Roland Löbel arbeitete.
Das Quartiersmanagement Neuschönefeld wurde gefördert aus den Europäischen Strukturfonds EFRE. Es wurde zum 31.12.2006 abgeschlossen.

Mehr Information finden Sie auf unserer Projekt-Seite www.neuschoenefeld.de 

Informationen herunterladen 

 

Unterstützung der Nutzung privater Brachflächen

Zeitraum:
2005-2007

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Die Stadt schrumpfte in den 90er und 2000er Jharen an vielen Stellen und hinterließ dabei Brachflächen. Was in verwahrlostem Zustand als Schandfleck wirkt, kann aber auch ein Potenzial für die Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil sein. Weil in den meisten Fällen weder die Eigentümer noch die Stadt Leipzig in der Lage waren, diese Flächen zu nutzen und zu pflegen,war private Initiative gefragt.
Um die Nutzung von Brachflächen zu unterstützen wurde unter www.flaechen-in-leipzig.de eine Internetseite eingerichtet, auf der über 100 Brächflächen präsentiert, bei denen die Eigentümer einer Zwischennutzung bereits im Grundsatz zugestimmt haben

Internetseite zur Vermittlung von Brachflächen in Leipzig 

 

Modellprojekt Bürgerbeteiligung und Umweltbildung

Zeitraum:
2002-2006

Auftraggeber:
Neue Ufer Leipzig e.V.

Ein Abschnitt des Pleißemühlgrabens im südlichen Musikviertel in Leipzig wurde genutzt, um modellhaft eine integrierte Beteiligung von Kindern und Erwachsenen an einem lokalen Bauvorhaben zu erproben. Die Ideen aus einem Schüler- und Studentenwettbewerb sowie aus einem kleinen Bürgergutachten bildeten die Basis für die spätere Planung – noch vor Einbeziehung der Planungsbüros. Über 200 Kinder und Jugendliche haben sich mit Gestaltungsvorschlägen und Modellen an dem Wettbewerb beteiligt und das spätere Ergebnis mit geprägt. Die Anwohner wurden permanent im weiteren Planungs- und Bauprozess beteiligt, um die Berücksichtigung der Interessen aller umliegenden Bewohnerinnen und Bewohner zu sichern.
Das Projekt begann 2002 und wird im Frühjahr 2006 fertiggestellt.
Ein Nebenprodukt in diesem Projekt war die Erarbeitung einer Ausstellung “Wasser in Leipzig”, die auf viele Aspekte des Umgangs mit dem Wasser in der Stadt eingeht und viele interaktive Elemente enthält. Sie wurde gemeinsam mit dem Verein Neue Ufer Leipzig e.V. und dem Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH erarbeit.
Das Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Mehr Informationen finden Sie unter www.neue-ufer.de 

 

Erarbeitung eines Handlungskonzepts für den Stadtteil Leipzig-Schönefeld

Zeitraum:
2002

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Ein zentrales Ziel der Erarbeitung des Maßnahmenplans war es, die Einwohnerzahl von Schönefeld zu stabilisieren und die dafür nötigen baulichen und ideellen Rahmenbedingungen zu verbessern.
Unser Arbeitsauftrag war dabei, die Potenziale und Ideen der lokalen Akteure aufzugreifen und gezielt zu unterstützen.
Öffentliche Mittel sollen vorrangig dort eingesetzt werden, wo private Initiative ausgelöst oder verstärkt werden kann. Daher war die Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren (Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen, Vereinen u.a. Institutionen sowie interessierten Privatpersonen) ein durchgängiges Arbeitsprinzip. Neben umfangreichen Befragungen, (Tiefeninterviews von Schlüsselpersonen, schriftliche Bürgerbefragung, Straßenbefragung in anderen Stadtteilen) bildete die Diskussion in institutionsübergreifenden, offenen Arbeitsgruppen das Kernstück des Arbeitsprozesses. Eine Stadtteilwerkstatt und ein abschließendes Bürgerforum ergänzten die breite Beteiligung. Die Einbeziehung der Interessen und Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen wurde durch aufsuchende Beteiligung in den Schulen und der örtlichen Freizeiteinrichtung ermöglicht.
Die Projektdokumentation wurde als Teil des Beitrages der Stadt Leipzig im Wettbewerb Stadtumbau Ost 2002 eingereicht. Die Stadt erhielt dafür einen 2. Preis.

Dokumentation des Handlungskonzeptes (5,3 MB) 

 

Visionen für den Leipziger Osten

Zeitraum:
2001

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt

Im Rahmen der Erarbeitung des Konzeptionellen Stadtteilplans Leipziger Osten nahmen wir gemeinsam mit drei weiteren Planungsbüros an einem kooperativen Gutachterverfahren teil. Unser Auftrag war die Moderation und Erarbeitung eines Bürgergutachtens. Daran nahmen über 20 zufällig aus dem Adressbuch der Stadt ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner teil.
In sechs Workshops wurden Visionen entwickelt, die an der Alltagserfahrung und Lebenspraxis der Bewohnerinnen und Bewohner anknüpfen. So resultierte zum Beispiel der Mangel an wohnungsnahem Grün zu der Vision vom „Wohnen in der Gartenstadt“. Der Umbau von Gründerzeitblöcken sollte so erfolgen, dass ganze Gebäudezeilen herausgenommen und entstehende Freiflächen den bleibenden Gebäuden als Gartenfläche zugeordnet werden. Hingegen zeigt die „Grüne Spange“, welche öffentlichen Grünräume geschaffen und verbunden werden können.
Das Bürgergutachten wurde allgemein anerkannt und hat den Konzeptionellen Stadtteilplan erkennbar beeinflusst.

Übersichtsplan der Empfehlungen (2,3 MB) 

 

Umnutzung Kopernikus-Gymnasium Leipzig-Grünau

Zeitraum:
2000

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Im Wohnkomplex 7 des Leipziger Stadtteils Grünau schloss zum Ende des Schuljahres 2002/03 eine Plattenbauschule - das Kopernikus-Gymnasium. Stadtweit gesehen eine von vielen zu schließenden Schulen, deren Unterhaltung als Gebäude der Stadt Leipzig aber weiter obliegt. Auftrag war die Erarbeitung eines Umnutzungskonzepts, das nach der Schließung drohenden Vandalismus vermeidet. Das Konzept stützt sich auf die Ergebnisse von Einzelgesprächen mit Akteuren im Stadtteil, Befragungen unter Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Workshops mit möglichen Nutzern. Entstanden sind zwei Varianten: Variante 1 mit stadtteilorientierter sozio-kultureller Funktion (Theaterraum, Volkshochschule, Sportklubs, Sauna und Werkstätten), Variante 2 eine Kombination durch hauptsächliche Nutzung durch Träger der Erwachsenenbildung und Theater in einem Teil des Gebäudes. Beide Varianten wurden nicht realisiert, da die Fördermittel nach der Konzepterstellung nicht mehr wie geplant zur Verfügung standen und sich die Prioritäten für die Entwicklung von Grünau verandert haben. Die Schule wurde inzwischen abgerissen.

Abschlussbericht (ohne Pläne) 

 

Wohnumfeldverbesserung im Sanierungsgebiet Leipzig - Innerer Süden

Zeitraum:
1997

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Für die östliche Hälfte des Leipziger Sanierungsgebiets Innerer Süden wurde gemeinsammit interessierten Bewohnern ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Qualität des Wohnumfeldes erarbeitet. Die am stärksten favorisierte Maßnahme der Verbesserung der Optik und Sicherheit eines langen Tunnels unter dem Geländes des Bayrischen Bahnhofes wurde im Anschluss an die Konzepterstellung unter Beteiligung von Kindern (Wandgestaltung) realisiert.
Ebenso wurde 1998 die Bürgerbeteiligung für die Entwurfsplanung zur Gestaltung des Körnerplatzes als Weiterführung des Projektes moderiert.

Abschlussbericht (ohne Pläne) 

 

Straßenraumgestaltungskonzeption für das Sanierungsgebiet Connewitz-Biedermannstraße

Zeitraum:
1996/97

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Für das Sanierungsgebiet Connewitz wurde als Ergebnis einer intensiven Bürgerbeteiligung eine Konzeption zur Gestaltung des gesamten öffentlichen Raums unter besonderer Berücksichtigung des Straßenraumes erarbeitet. Inzwischen sind einige Straßen entsprechend dieser Konzeption umgebaut worden (Meusdorfer Str., Hermannstr.)
Das Projekt wurde als Unterauftragnehmer des Vereins ÖKOLÖWE - Umweltbund Leipzig e.V. und in Kooperation mit Tim Tröger (heute StadtLabor) erarbeitet.

Abschlussbericht (ohne Pläne) 

 

Marketing für conwert-Bestand in Schönefeld

Zeitraum:
2006-2008

Auftraggeber:
conwert Immobilien-Gruppe

Die conwert Grundbesitz Leipzig Bestand GmbH hat den gesamten Bestand der Baugenossenschaft Leipzig in Alt-Schönefeld erworben und sich das Ziel gesetzt, den Leerstand auf eine Fluktuationsreserve zu senken. Wir unterstützten Eigentümer und Hausverwaltung bei der marktgerechten Entwicklung dieses Wohnungsbestandes, der Mieterkommunikation, der Hofentwicklung, bei der Imageentwicklung und dem Kommunikationskonzept. Wir arbeiteten dabei zusammen mit den Büros StadtLabor, Altmuth Krause Landschaftarchitekten, Kommunikatisten und Markus Schirmer.

Internetseite der conwert in Leipzig 

Informationen herunterladen 

 

Ex-ante-Evaluierung der EU-Strukturfondsförderung in Sachsen,Teil EAGFL-A

Zeitraum:
1999/2000

Auftraggeber:
Freistaat Sachsen, SMUL

Für die Planung der EU-Strukturfondsförderung in Sachsen im Bereich der Landwirtschaft und der Förderung der ländlichen Raums (EAGFL-A) wurden die verschiedenen Arbeitsstufen der Förderkonzeption (Operationelles Programm, Ergänzungen zur Programmplanung) danach bewertet, inwieweit dadurch eine Nachhaltige Entwicklung unterstützt werden kann. Das Ministerium wurde dabei beraten, die Programme zu optimieren.

Evaluierungsbericht zum Operationellen Programm 

 

Berücksichtigung Nachhaltiger Entwicklung bei der Vergabe der EU-Strukturfondsfördermittel in Sachsen

Zeitraum:
1997/98

Auftraggeber:
Freistaat Sachsen, SMWA

Am Beispiel der EU-Strukturfondsfördermittel in Sachsen wurden Empfehlungen erarbeitet, wie grundlegende Kriterien für die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung besser mit der Vergabe der Fördermittel verknüpft werden können. Vor dem Hintergrund der Vergabepraxis wurde stark vereinfachte Instrumente vorgeschlagen, die darauf basieren, die maximalen Fördersätze abzusenken und für die Einhaltung bestimmter Kriterien Bonus-Punkte (und damit höhere Fördersätze) zu ermöglichen.

Das Projekt wurde als Mitarbeiter bei EURES - Institut für regionale Studien in Europa erarbeitet.

Abschlussbericht 

 

Umweltwirkung und Nachhaltigkeit der Dorfentwicklung in Sachsen

Zeitraum:
1998/99

Auftraggeber:
Landesanstalt für Landwirtschaft Sachsen

Im Auftrag der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft haben wir untersucht, inwieweit die Dorfentwicklung in Sachsen seit der Wende eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung gefördert hat und wie dies perspektivisch zielgerichteter geschehen kann.

In sieben ausgewählten Dörfern wurden Planungsunterlagen analysiert, Projekte begutachtet und mit allen relevanten Akteuren vor Ort Tiefeninterviews geführt. Gestützt auf eine Checkliste mit ca. 30 Kriterien nachhaltiger Entwicklung wurden die Einzelmaßnahmen in jedem Ort hinsichtlich ihrer Wirkung bewertet. Ergänzend haben wir ein Set von Indikatoren für die Dorfentwicklung vorgeschlagen und mit einer Datenerhebung getestet. Geeignete Indikatoren sollten für eine weiteres Monitoring genutzt werden können.

Das Ergebnis der Evaluation war überwiegend positiv: die Mehrheit der umgesetzten Maßnahmen hat in den Gemeinden eine nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Trotzdem: die Fördermittel könnten gezielter eingesetzt werden, die Managementfunktion der Bürgermeiste und Gemeinderäte verstärkt und die Bürgerbeteiligung vielfältiger und effektiver werden.
 

Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig

Zeitraum:
seit 2005

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, AfU

Die Stadt Leipzig hat 2005 ein lokales Klimaschutzprogramm beschlossen. Unser Büro wurde beauftragt, die Umsetzung und Fortschreibung des Programms zu koordinieren und zu begleiten. Dazu wird ein Trägerkreis der wichtigsten Akteure moderiert und fachliche Beratung zur Initiierung neuer Aktivitäten gegeben.
Im ersten Halbjahr 2008 finden dazu fünf Workshops statt, um in den Themenbereichen Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Kompensationsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit neue Projekte herauszuarbeiten. Den Schwerpunkt bilden dabei Aktivitäten, die in der Kooperation von verschiedenen Akteuren umgesetzt werden können.

Aktuelle Termine zum Klimaschutzprogramm in Leipzig 

 

Moderation der Beteiligung von Vereinen an der Planung zur Olympiabewerbung der Stadt Leipzig

Zeitraum:
2002/2003

Auftraggeber:
Nationale Phase: Freistat Sachsen, Stadt Leipzig und Partnersttädte GmbH; Internationale Phase: Stadt Leipzig, Olympia-Planungsstab

Unser Büro war beauftragt, die Organisation des Nachhaltigkeitsbeirates und die Beteiligung von Vereinen und Verbänden an der Planung zur Olympiabewerbung der Stadt Leipzig zu gewährleisten. Dazu gehörten Zuarbeiten zum Bewerbungsdokument im Bereich Umwelt, die Begleitung der Sportstättenplanung aus Umweltsicht sowie die Konzipierung ergänzender Leitprojekte (z.B. zu Kompensationsmaßnahmen für Klimaneutrale Spiele, Ausgleichsmaßnahmen für bauliche Eingriffe in den Naturraum und die Optimierung des Verkehrskonzeptes).

Umweltkonzept aus der nationalen Phase der Bewerbung 

 

Umweltqualitätsziele für die Stadt Leipzig

Zeitraum:
1992-1996

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, AfU

Für die Stadt Leipzig wurde ein umfassender Katalog von Zielen, Indikatoren und Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltqualität in der Stadt Leipzig erarbeitet. Der Entwurf wurde nach einem mehrstufigen, durch einen Dezernentenwechsel zwischenzeitlich unterbrochenen Abstimmungs-und Überarbeitungsprozess, im Jahr 1996 durch den Stadtrat beschlossen und gilt mit wenigen Aktualisierungen heute noch als Richtschnur für die Entwicklung der Umweltqualität in Leipzig.
 

Gutes Klima für gutes Klima schaffen

Zeitraum:
1997

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Im Rahmen der Konkretisierung des städtischen Energiekonzeptes wurden Maßnahmen zur Energieberatung konzipiert und deren Energieeinsparungspotenzial im Verhältnis zu den Kosten abgeschätzt. Der wichtigsten Teil der Maßnahmen wurde später in das städtische Klimaschutzprogramm übernommen.
 

Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Umweltberatung in Leipzig

Zeitraum:
1996

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, AfU

Vor dem Hintergrund der Frage, wie eine Perspektive für das städtische Umweltinformationszentrum entwickelt werden kann, wurde eine umfassende Bestandsaufnahme der umweltbezogenen Beratungsangebote in Leipzig erarbeitet. Auf dieses Basis wurden Empfehlungen konzipiert, wie eine wirksame und kostensparende Umweltberatung organisiert und durchgeführt werden kann.

Abschlussbericht 

 

Entwicklung der Internet Seite www.radfahren-in-leipzig.de

Zeitraum:
2006-2007

Auftraggeber:
Teilprojekt im Rahmen der Leipziger Agenda 21

Leipzig besitzt wegen der Topografie und der hohen Dichte der Stadt ideale Voraussetzungen für die Nutzung des Fahrrads. Trotzdem liegt der Radverkehrsanteil in der Stadt niedriger als in vielen anderen Städten mit vergleichbaren Bedingungen. Radwege oder Abstellbügel wurden in den letzten Jahren zahlreich gebaut. Eine stärkere Nutzung kann nun vor allem auch durch ein besseres Marketing für das Rad fahren erreicht werden.
Mit einer umfassenden Internet-Seite wurde unter der Adresse www.radfahren-in-leipzig.de ein Medium geschaffen, wo der Gelegenheitsradfahrer, der Neuleipziger aber auch der Alltagsradler Orientierung und nützliche Informationen zu allen Aspekten des Radfahrens in Leipzig erhält. Die Trägerschaft und Vermarktung der Seite wurde zum 1.4.2008 durch die Firma culturtraeger übernommen.

Internetseite rund um das Fahrrad fahren in Leipzig 

 

Innovative CarSharing-Konzepte für Privatkunden und Unternehmen auf kommunaler Ebene

Zeitraum:
2000/2001

Auftraggeber:
Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Ziel des zweijähringen Projektes war die Aufdeckung von Potenzialen für einen Ausbau von CarSharing-Angeboten und die Unterstützung der Realisierung in Leipzig.
Schwerpunkte war dabei die Konzeption, Vermittlung bzw. Herstellung von Kooperationen von CarSharing mit Verkehrsbetrieben, Wohnungsgesellschaften und Stadtverwaltung. Auf einer bundesweiten Tagung im Oktober 2000 wurden die Projektergebnisse präsentiert – und motiviert durch die Analyse zum bundesweiten Stand der Entwicklung von CarSharing das Thema Marketing in den Mittelpunkt gerückt. Der lokale CarSharing-Anbieter hat während der Projektbearbeitung seine Mitgliederzahl mehr als verzehnfacht.
Das Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefödert.
 

Umsetzung der Konzeption der autoarmen Innenstadt

Zeitraum:
1998

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

In Moderationsprozess mit Geschäftsinhabern der Innenstadt, Ämtern der Verwaltung, interessierten Bürgern und der IHK wurden Maßnahmen zur Verkehrslenkung in der Leipziger Innenstadt erarbeitet und gemeinsam bewertet. Der daraus entstandenen umfangreiche Handlungskatalog wurde inzwischen in vielen Punkten schrittweise schrittweise umgesetzt. Heute hat die Leipziger Citiy wieder den Charakter einer autoarmen Innenstadt.
 

Grünwegvernetzung im Leipziger Ostraum

Zeitraum:
1995

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Im Leipziger Osten wurden von der Innenstadt bis ins Umland alle wichtigen Radwege für den Alltags- und Freizeitverkehr untersucht. Für das Gesamtnetz von Haupt- und Nebenwegen wurden für jeden Abschnitt Entwicklungsempfehlungen erarbeitet und abgestimmt. Für ausgewählte Strecken wurden anschließend Entwurfs-und Ausführungsplanungen erarbeitet (z.B. für die Verbindung Stünzer Park Mölkau, die Wegeverbindungen auf dem Gelände des ehemaligen Eilenburger Bahnhofs [heute Lene-Voigt-Park] und die Verbindung Mölkau-Zweinaundorfer Park)

Das Projekt wurde gefördert durch die europäische Gemeinschaftsinitiative LIFE
 

Mobilitätsmanagement und Mobilitätsberatung in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz

Zeitraum:
1996/97

Auftraggeber:
Freistaat Sachsen

Für die Region Sächsische Schweiz wurde untersucht, welche Potenziale für zusätzliche Arbeitsplätze im Bereich der touristischen Mobilität bestehen und welcher Qualifizierungsbedarf hierfür besteht. In diesem Zusammehang wurden auch zahlreiche Empfehlungen für eine stärkere Verkehrslenkung vor dem Hintergrund der Schutzziele des Nationalparks erarbeit.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Anstellung beim EURES - Institut für regionale Studien in Europa bearbeitet. Es wurde gefördert aus der europäischen Gemeinschaftsinitiative ADAPT.

Abschlussbericht 

 

Kommedia: Konzeptionelle Entwicklung von Angeboten für die Internetseite leipzig.de für den Bereich geografisch orientierter Dienste

Zeitraum:
1998

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, Hauptamt

Im Zusammenhang mit der Optimierung des Internetangebotes der Stadtverwaltung und deren Erweiterung um geografisch orientierte Dienste wurde unter Beteiligung zahlreicher Partner (Verwaltung, Unternehmen, Forschungseinrichtungen) eine konzeptionelle Zuarbeit für die Stadt Leipzig erstellt, die in die Bewerbung der Stadt im Rahmen des Bundeswettbewerbes media@komm eingeflossen ist. Scgwerpunkt waren dabei die Entwicklung interaktiver Dienste im Bereich für das Tiefbauamt und das Ordnungsamt der Stadt.
 
 


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