CivixX - Werkstatt für Zivilgesellschaft Leipzig



Projekte || Navigation innerhalb der Seite: [Allgemeine Informationen] [Linkliste zum Inhalt]

 

Projekte

  • Übersicht
 

Organisation und Moderation des kommunalen Nachhaltigkeits-Prozesses

Zeitraum:
seit 1996 fortlaufend

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

CivixX-Inhaber Ralf Elsässer arbeitet seit 1996 an der Organisation und Moderation des kommunalen Nachhaltigkeits-Prozesses. Der Prozess startete 1996 unter dem Namen Leipziger Agenda-21. In einer vielschichtigen Arbeit mit mehreren hundert Beteiligten Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen und anderen Einrichtungen ist es gelungen,
ein stabiles Netzwerk von Akteuren aufzubauen,
eine Agenda zu erarbeiten, die von über 100 Institutionen unterzeichnet wurde,
zahlreiche Projekte zu realisieren oder in der Umsetzung zu unterstützen und
den Gedanken an die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung mit globaler Perspektive wach zu halten.
2018 wurde der Prozess organisatorisch weiterentwickelt und unter dem Namen "Forum Nachhaltiges Leipzig" neu ausgerichtet.
Die Arbeit wird durch einen Koordinierungskreis und einen Beirat begleitet. Die Finanzierung erfolgt gemeinschaftlich durch die Stadt Leipzig und mehrere Unternehmen.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf unserer Projekt-Seiten www.LeipzigerAgenda21.de 

Umsetzungbericht der Leipziger Agenda 21 von 2003 

 

Unterstützung der Nutzung privater Brachflächen

Zeitraum:
2005-2007

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Die Stadt schrumpfte in den 90er und 2000er Jharen an vielen Stellen und hinterließ dabei Brachflächen. Was in verwahrlostem Zustand als Schandfleck wirkt, kann aber auch ein Potenzial für die Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil sein. Weil in den meisten Fällen weder die Eigentümer noch die Stadt Leipzig in der Lage waren, diese Flächen zu nutzen und zu pflegen,war private Initiative gefragt.
Um die Nutzung von Brachflächen zu unterstützen wurde unter www.flaechen-in-leipzig.de eine Internetseite eingerichtet, auf der über 100 Brächflächen präsentiert, bei denen die Eigentümer einer Zwischennutzung bereits im Grundsatz zugestimmt haben

Internetseite zur Vermittlung von Brachflächen in Leipzig 

 

Modellprojekt Bürgerbeteiligung und Umweltbildung

Zeitraum:
2002-2006

Auftraggeber:
Neue Ufer Leipzig e.V.

Ein Abschnitt des Pleißemühlgrabens im südlichen Musikviertel in Leipzig wurde genutzt, um modellhaft eine integrierte Beteiligung von Kindern und Erwachsenen an einem lokalen Bauvorhaben zu erproben. Die Ideen aus einem Schüler- und Studentenwettbewerb sowie aus einem kleinen Bürgergutachten bildeten die Basis für die spätere Planung – noch vor Einbeziehung der Planungsbüros. Über 200 Kinder und Jugendliche haben sich mit Gestaltungsvorschlägen und Modellen an dem Wettbewerb beteiligt und das spätere Ergebnis mit geprägt. Die Anwohner wurden permanent im weiteren Planungs- und Bauprozess beteiligt, um die Berücksichtigung der Interessen aller umliegenden Bewohnerinnen und Bewohner zu sichern.
Das Projekt begann 2002 und wird im Frühjahr 2006 fertiggestellt.
Ein Nebenprodukt in diesem Projekt war die Erarbeitung einer Ausstellung “Wasser in Leipzig”, die auf viele Aspekte des Umgangs mit dem Wasser in der Stadt eingeht und viele interaktive Elemente enthält. Sie wurde gemeinsam mit dem Verein Neue Ufer Leipzig e.V. und dem Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH erarbeit.
Das Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Mehr Informationen finden Sie unter www.neue-ufer.de 

 

Umweltwirkung und Nachhaltigkeit der Dorfentwicklung in Sachsen

Zeitraum:
1998/99

Auftraggeber:
Landesanstalt für Landwirtschaft Sachsen

Im Auftrag der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft haben wir untersucht, inwieweit die Dorfentwicklung in Sachsen seit der Wende eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung gefördert hat und wie dies perspektivisch zielgerichteter geschehen kann.

In sieben ausgewählten Dörfern wurden Planungsunterlagen analysiert, Projekte begutachtet und mit allen relevanten Akteuren vor Ort Tiefeninterviews geführt. Gestützt auf eine Checkliste mit ca. 30 Kriterien nachhaltiger Entwicklung wurden die Einzelmaßnahmen in jedem Ort hinsichtlich ihrer Wirkung bewertet. Ergänzend haben wir ein Set von Indikatoren für die Dorfentwicklung vorgeschlagen und mit einer Datenerhebung getestet. Geeignete Indikatoren sollten für eine weiteres Monitoring genutzt werden können.

Das Ergebnis der Evaluation war überwiegend positiv: die Mehrheit der umgesetzten Maßnahmen hat in den Gemeinden eine nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Trotzdem: die Fördermittel könnten gezielter eingesetzt werden, die Managementfunktion der Bürgermeiste und Gemeinderäte verstärkt und die Bürgerbeteiligung vielfältiger und effektiver werden.
 

Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig

Zeitraum:
seit 2005

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, AfU

Die Stadt Leipzig hat 2005 ein lokales Klimaschutzprogramm beschlossen. Unser Büro wurde beauftragt, die Umsetzung und Fortschreibung des Programms zu koordinieren und zu begleiten. Dazu wird ein Trägerkreis der wichtigsten Akteure moderiert und fachliche Beratung zur Initiierung neuer Aktivitäten gegeben.
Im ersten Halbjahr 2008 finden dazu fünf Workshops statt, um in den Themenbereichen Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Kompensationsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit neue Projekte herauszuarbeiten. Den Schwerpunkt bilden dabei Aktivitäten, die in der Kooperation von verschiedenen Akteuren umgesetzt werden können.

Aktuelle Termine zum Klimaschutzprogramm in Leipzig 

 

Moderation der Beteiligung von Vereinen an der Planung zur Olympiabewerbung der Stadt Leipzig

Zeitraum:
2002/2003

Auftraggeber:
Nationale Phase: Freistat Sachsen, Stadt Leipzig und Partnersttädte GmbH; Internationale Phase: Stadt Leipzig, Olympia-Planungsstab

Unser Büro war beauftragt, die Organisation des Nachhaltigkeitsbeirates und die Beteiligung von Vereinen und Verbänden an der Planung zur Olympiabewerbung der Stadt Leipzig zu gewährleisten. Dazu gehörten Zuarbeiten zum Bewerbungsdokument im Bereich Umwelt, die Begleitung der Sportstättenplanung aus Umweltsicht sowie die Konzipierung ergänzender Leitprojekte (z.B. zu Kompensationsmaßnahmen für Klimaneutrale Spiele, Ausgleichsmaßnahmen für bauliche Eingriffe in den Naturraum und die Optimierung des Verkehrskonzeptes).

Umweltkonzept aus der nationalen Phase der Bewerbung 

 

Umweltqualitätsziele für die Stadt Leipzig

Zeitraum:
1992-1996

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, AfU

Für die Stadt Leipzig wurde ein umfassender Katalog von Zielen, Indikatoren und Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltqualität in der Stadt Leipzig erarbeitet. Der Entwurf wurde nach einem mehrstufigen, durch einen Dezernentenwechsel zwischenzeitlich unterbrochenen Abstimmungs-und Überarbeitungsprozess, im Jahr 1996 durch den Stadtrat beschlossen und gilt mit wenigen Aktualisierungen heute noch als Richtschnur für die Entwicklung der Umweltqualität in Leipzig.
 

Gutes Klima für gutes Klima schaffen

Zeitraum:
1997

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Im Rahmen der Konkretisierung des städtischen Energiekonzeptes wurden Maßnahmen zur Energieberatung konzipiert und deren Energieeinsparungspotenzial im Verhältnis zu den Kosten abgeschätzt. Der wichtigsten Teil der Maßnahmen wurde später in das städtische Klimaschutzprogramm übernommen.
 

Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Umweltberatung in Leipzig

Zeitraum:
1996

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, AfU

Vor dem Hintergrund der Frage, wie eine Perspektive für das städtische Umweltinformationszentrum entwickelt werden kann, wurde eine umfassende Bestandsaufnahme der umweltbezogenen Beratungsangebote in Leipzig erarbeitet. Auf dieses Basis wurden Empfehlungen konzipiert, wie eine wirksame und kostensparende Umweltberatung organisiert und durchgeführt werden kann.

Abschlussbericht 

 

Grünwegvernetzung im Leipziger Ostraum

Zeitraum:
1995

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Im Leipziger Osten wurden von der Innenstadt bis ins Umland alle wichtigen Radwege für den Alltags- und Freizeitverkehr untersucht. Für das Gesamtnetz von Haupt- und Nebenwegen wurden für jeden Abschnitt Entwicklungsempfehlungen erarbeitet und abgestimmt. Für ausgewählte Strecken wurden anschließend Entwurfs-und Ausführungsplanungen erarbeitet (z.B. für die Verbindung Stünzer Park Mölkau, die Wegeverbindungen auf dem Gelände des ehemaligen Eilenburger Bahnhofs [heute Lene-Voigt-Park] und die Verbindung Mölkau-Zweinaundorfer Park)

Das Projekt wurde gefördert durch die europäische Gemeinschaftsinitiative LIFE
 

Mobilitätsmanagement und Mobilitätsberatung in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz

Zeitraum:
1996/97

Auftraggeber:
Freistaat Sachsen

Für die Region Sächsische Schweiz wurde untersucht, welche Potenziale für zusätzliche Arbeitsplätze im Bereich der touristischen Mobilität bestehen und welcher Qualifizierungsbedarf hierfür besteht. In diesem Zusammehang wurden auch zahlreiche Empfehlungen für eine stärkere Verkehrslenkung vor dem Hintergrund der Schutzziele des Nationalparks erarbeit.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Anstellung beim EURES - Institut für regionale Studien in Europa bearbeitet. Es wurde gefördert aus der europäischen Gemeinschaftsinitiative ADAPT.

Abschlussbericht 

 

Machs leiser - Mitwirken bei der Lärmaktionsplanung in Leipzig

Zeitraum:
2010-2012

Auftraggeber:
Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e. V.

Durch das Projekt "Machs leiser" sollte aufgezeigt werden, wie mit geeigneten Methoden der Bürgerbeteiligung ein interaktive und problemorientierte Lärmaktionsplanung durchgeführt werden kann, die sich nicht nur auf berechnete Lärmwerte, sondern vor allem auf die subjektive Wahrnehmung und die Kompetenz der Betroffenen stützt. Hierzu wurde als Projektgebiet der Leipziger Norden ausgewählt. Über eine vorgeschlatete schriftliche Befragung und ein Bürgergutachten wurden Schwerpunktprobleme herausgearbeitet und einem anschließenden Workshopprozess über mehrere Monate mit den fachlich zuständigen Einrichtungen weiter bearbeitet. Die Umsetzung einzelner wichtiger Projektvorschläge konnte bereits während der Projektphase begonnen werden, z.B. eine veränderte Straßenraumaufteilung in einem Abschnitt der Georg-Schumann-Straße und die Verkehrsberuhigung im Bereich Möckernsche Straße/Kirschbergstraße.
 

Online-Bürgerbeteiligung zur Lärmaktionsplanung der Stadt Leipzig

Zeitraum:
2011

Auftraggeber:
Stadt Leipzig

Für die erste Aufstellung eines Lärmaktionsplans in Leipzig wurde gemeinsam mit dem IT-Atelier, Markus Schirmer, ein Online-Beteiligungsverfahren konzipiert, umgesetzt und betreut. Dabei wurden umfangreiche Hinttergrundinformationen der Stadt strukturiert aufbereitet und ein ineraktives Forum eröffnet. Hier konnten einerseits die vergeschlagenen Maßnahmen diskutiert und bewertet aber andererseits auch nicht berücksichtigte Probleme benannt und Maßnahmen eingefordert werden konnten. Mit dem Abschluss des Beteiligungszeitraums wurde die Bewertung der eingegangenen Vorschläge durch die Nutzer ausgewertet.
 
 


Seitenende || nach oben springen || Zur Startseite