CivixX - Werkstatt für Zivilgesellschaft Leipzig



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Projekte

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Modellprojekt Bürgerbeteiligung und Umweltbildung

Zeitraum:
2002-2006

Auftraggeber:
Neue Ufer Leipzig e.V.

Ein Abschnitt des Pleißemühlgrabens im südlichen Musikviertel in Leipzig wurde genutzt, um modellhaft eine integrierte Beteiligung von Kindern und Erwachsenen an einem lokalen Bauvorhaben zu erproben. Die Ideen aus einem Schüler- und Studentenwettbewerb sowie aus einem kleinen Bürgergutachten bildeten die Basis für die spätere Planung – noch vor Einbeziehung der Planungsbüros. Über 200 Kinder und Jugendliche haben sich mit Gestaltungsvorschlägen und Modellen an dem Wettbewerb beteiligt und das spätere Ergebnis mit geprägt. Die Anwohner wurden permanent im weiteren Planungs- und Bauprozess beteiligt, um die Berücksichtigung der Interessen aller umliegenden Bewohnerinnen und Bewohner zu sichern.
Das Projekt begann 2002 und wird im Frühjahr 2006 fertiggestellt.
Ein Nebenprodukt in diesem Projekt war die Erarbeitung einer Ausstellung “Wasser in Leipzig”, die auf viele Aspekte des Umgangs mit dem Wasser in der Stadt eingeht und viele interaktive Elemente enthält. Sie wurde gemeinsam mit dem Verein Neue Ufer Leipzig e.V. und dem Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH erarbeit.
Das Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Mehr Informationen finden Sie unter www.neue-ufer.de 

 

Erarbeitung eines Handlungskonzepts für den Stadtteil Leipzig-Schönefeld

Zeitraum:
2002

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, ASW

Ein zentrales Ziel der Erarbeitung des Maßnahmenplans war es, die Einwohnerzahl von Schönefeld zu stabilisieren und die dafür nötigen baulichen und ideellen Rahmenbedingungen zu verbessern.
Unser Arbeitsauftrag war dabei, die Potenziale und Ideen der lokalen Akteure aufzugreifen und gezielt zu unterstützen.
Öffentliche Mittel sollen vorrangig dort eingesetzt werden, wo private Initiative ausgelöst oder verstärkt werden kann. Daher war die Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren (Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen, Vereinen u.a. Institutionen sowie interessierten Privatpersonen) ein durchgängiges Arbeitsprinzip. Neben umfangreichen Befragungen, (Tiefeninterviews von Schlüsselpersonen, schriftliche Bürgerbefragung, Straßenbefragung in anderen Stadtteilen) bildete die Diskussion in institutionsübergreifenden, offenen Arbeitsgruppen das Kernstück des Arbeitsprozesses. Eine Stadtteilwerkstatt und ein abschließendes Bürgerforum ergänzten die breite Beteiligung. Die Einbeziehung der Interessen und Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen wurde durch aufsuchende Beteiligung in den Schulen und der örtlichen Freizeiteinrichtung ermöglicht.
Die Projektdokumentation wurde als Teil des Beitrages der Stadt Leipzig im Wettbewerb Stadtumbau Ost 2002 eingereicht. Die Stadt erhielt dafür einen 2. Preis.

Dokumentation des Handlungskonzeptes (5,3 MB) 

 
 


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